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Website bei Google anmelden: so gehst du vor

Eine Website bei Google anmelden heisst: die Adresse in der Google Search Console eintragen, die Inhaberschaft bestätigen und eine Sitemap einreichen. Der Rest liegt bei Google. Was zuerst zählt, wenn die Seite auch gefunden werden soll, ordnet [Bei Google gefunden werden: was zuerst zählt](/blog/bei-google-gefunden-werden) ein.

· Von Melta

Der Haken zuerst: angemeldet heisst noch nicht gefunden

Die Anmeldung selbst ist schnell erledigt. Du legst deine Adresse in der Google Search Console an, bestätigst, dass die Domain dir gehört, und reichst eine Sitemap ein. Danach hast du ein Konto, in dem du zusehen kannst.

Gefunden wirst du damit noch nicht. Google sammelt Seiten selbst ein, folgt Links und entscheidet danach, was in den Index kommt. Eine Anmeldung ist eine Einladung, keine Zusage. Umgekehrt gilt dasselbe: Eine Seite, auf die von aussen ein Link zeigt, landet auch ohne Anmeldung irgendwann im Index.

Die Search Console lohnt trotzdem, aus einem anderen Grund. Sie ist die einzige Stelle, an der du siehst, welche deiner Seiten Google kennt, welche es abgelehnt hat und mit welchen Suchbegriffen Leute bei dir landen. Ohne sie rätst du.

Die erste Frage lautet deshalb nicht, wo der Anmeldeknopf steckt. Sie lautet: Darf Google meine Seiten überhaupt lesen, und findet es von der Startseite aus zu allen anderen? Wer das nicht geklärt hat, meldet eine Seite an, die danach trotzdem nicht auftaucht.

Wie melde ich meine Website bei Google an?

Die Reihenfolge, die Arbeit spart:

  1. Search Console öffnen und die Property anlegen. Es gibt zwei Arten davon. "Domain" deckt alle Subdomains und beide Protokolle ab und wird über einen DNS-Eintrag bestätigt. "URL-Präfix" gilt nur für die Schreibweise, die du einträgst, lässt dafür mehrere Bestätigungswege zu.
  2. Inhaberschaft bestätigen. Welcher Weg passt, hängt davon ab, woran du herankommst.
  3. Sitemap einreichen. Meist liegt sie unter deine-domain.tld/sitemap.xml. Ruf die Adresse vorher im Browser auf: Was du dort nicht siehst, liest Google auch nicht.
  4. Die wichtigsten Seiten einzeln mit der URL-Prüfung testen und die Indexierung beantragen. Das Werkzeug zeigt dir dabei an, ob Google die Seite abrufen darf.
Bestätigungsweg Wann er passt
DNS-Eintrag in der Domainverwaltung Du verwaltest die Domain und willst alle Subdomains auf einmal abdecken
HTML-Datei im Wurzelverzeichnis Du kommst per FTP oder Dateimanager an den Speicherort der Seite
Meta-Tag im Kopf der Startseite Du kannst die Vorlage oder den Kopfbereich der Seite bearbeiten
Vorhandenes Analytics- oder Tag-Manager-Konto Der Code steckt schon in der Seite und du bist dort Verwalter

Halte den gewählten Weg danach aktiv. Wer die Bestätigungsdatei beim nächsten Umbau löscht oder den DNS-Eintrag aufräumt, verliert den Zugriff auf die Property und fängt von vorn an.

Was Google am Indexieren hindert

In der Praxis hängt es fast immer an einer von vier Stellen, und alle vier prüfst du besser vor der Anmeldung als danach.

Am häufigsten ist ein noindex, das aus der Bauphase stehen geblieben ist. Solange es im Kopf der Seite steht, nimmt Google sie nicht auf, egal wie oft du die Indexierung beantragst.

Die zweite Stelle ist die robots.txt. Ein Disallow, das während des Baus richtig war, sperrt danach weiter aus.

Die dritte ist die Vorschau-Adresse. Bleibt die Baustelle unter einer eigenen Adresse erreichbar und zeigt dieselben Texte wie die fertige Seite, konkurrieren zwei Adressen um dieselbe Anfrage. Nimm die Vorschau vom Netz oder sperr sie aus.

Die vierte ist die Schreibweise der Domain. Mit www und ohne, http und https: Das sind vier Adressen, solange nicht alles auf eine davon weiterleitet. Wie Domain, Weiterleitung und Zertifikat zusammengehören, steht in Domain mit Website verbinden: DNS, Weiterleitung und www.

Neue Website bei Google anmelden: wann steht sie drin?

Eine verbindliche Frist nennt Google nicht. Wer dir eine nennt, hat sie erfunden. Eine neue Domain, auf die noch kein Link zeigt, braucht länger als eine Unterseite, die von einer bekannten Adresse aus verlinkt ist.

Statt täglich zu suchen, schaust du an zwei Stellen nach. Die URL-Prüfung sagt dir für eine einzelne Adresse, ob Google sie abgerufen hat und was dabei herauskam. Der Seitenindexierungsbericht zeigt dieselbe Auskunft für die ganze Seite und nennt den Grund, wenn eine Adresse draussen bleibt.

Die Wartezeit ist gut angelegt, wenn du sie in die Seiten steckst. Fehlende Texte fertig schreiben, jede Unterseite von der Navigation aus erreichbar machen, Entwürfe gar nicht erst einreichen. Halb fertige Seiten, die Google einmal gesehen hat, bleiben eine Weile als halb fertige Seiten in Erinnerung.

Bei Hoster oder Baukasten gebaut: wo der Code hingehört

Viele Hosting-Pakete und Baukästen haben ein eigenes Feld für die Bestätigung. Such in den Einstellungen nach "Search Console", "Google" oder "Verifizierung" und trag dort ein, was Google dir anzeigt. Findest du kein Feld, nimm den DNS-Weg über die Domainverwaltung. Der funktioniert unabhängig davon, womit die Seite gebaut wurde.

Die Sitemap erzeugen die meisten Systeme von allein. Ruf sie auf und prüf zwei Dinge: ob deine Unterseiten wirklich darin stehen und ob die Adressen auf die fertige Seite zeigen und nicht auf eine Vorschau.

Und leg die Property auf dein eigenes Google-Konto. Übernimmt eine Agentur die Anmeldung, lass dir Vollzugriff geben. Sonst bleiben Verlauf und Daten in einem fremden Konto, sobald ihr getrennte Wege geht.

Brauchst du einen Anmeldedienst?

Angebote, die deine Seite bei allen Suchmaschinen und in Verzeichnissen eintragen, gibt es so lange, wie es Suchmaschinen gibt. Der Google-Teil daran besteht aus einem Formular, einem Bestätigungsweg und einer Sitemap, also aus der Arbeit eines Nachmittags, die du einmal machst.

Die Arbeit, auf die es ankommt, fängt danach an. Texte, die die Frage beantworten, die jemand eintippt. Seiten, die schnell laden. Öffnungszeiten und Adresse, die stimmen. Das nimmt dir kein Anmeldedienst ab, und Google bewertet es unabhängig davon, wer das Formular ausgefüllt hat.

Gibst du die Anmeldung trotzdem ab, lass dir am Ende zeigen, welche Property angelegt wurde und auf welchem Konto sie liegt.

Was du nach dem Anmelden siehst

Die Search Console zeigt dir die Suchbegriffe, über die Leute auf deiner Seite landen, dazu Klicks, Positionen und den Indexierungsstatus je Adresse. Was sie nicht zeigt: was Besucher auf der Seite tun, an welcher Stelle sie abbrechen und welche Kampagne sie gebracht hat. Dafür brauchst du eine Auswertung im Produkt selbst.

Melta baut Web-Produkte im Auftrag und legt in jedes Produkt eine cookielose Analytics mit Trichter und Live-Ansicht sowie eine getrennte Vorschau- und Live-Umgebung. Die getrennte Vorschau ist nebenbei der Grund, warum die Baustelle gar nicht erst im Index landet.

Website bei Google anmelden: die Reihenfolge zum Abhaken

Erst prüfen, ob die Seite gelesen werden darf, also noindex, robots.txt und Weiterleitung. Dann die Property anlegen und bestätigen. Dann die Sitemap einreichen. Dann die wichtigsten Adressen einzeln prüfen. Danach den Indexierungsbericht lesen statt die Suche zu befragen.

In dieser Reihenfolge ist eine Website bei Google anmelden die Sache eines Nachmittags, und du weisst hinterher, woran du bist. Der längere Teil kommt danach: dafür sorgen, dass jemand auf deinen Eintrag klickt und nicht auf den darunter. Womit du dabei anfängst und was wenig bringt, ordnet Bei Google gefunden werden: was zuerst zählt ein.

FAQ

Muss ich meine Website bei Google anmelden?

Nötig ist es nicht, denn Google findet Seiten auch über Links von anderen Websites. Sinnvoll ist es trotzdem, weil dir die Search Console zeigt, welche deiner Seiten im Index stehen und welche nicht.

Was brauche ich, um eine Website bei Google anzumelden?

Ein Google-Konto, die fertige Adresse deiner Seite und einen Weg, die Inhaberschaft zu bestätigen: entweder Zugriff auf die DNS-Einträge der Domain oder die Möglichkeit, eine Datei hochzuladen oder ein Meta-Tag einzubauen.

Wie lange dauert es, bis eine neue Seite in Google auftaucht?

Eine feste Frist nennt Google nicht. Prüf in der URL-Prüfung, ob die Adresse schon abgerufen wurde, und im Seitenindexierungsbericht, ob sie aufgenommen oder abgelehnt wurde.

Brauche ich für die Anmeldung eine Sitemap?

Bei einer kleinen Seite, deren Unterseiten alle von der Navigation aus erreichbar sind, findet Google den Rest auch ohne. Bei vielen Unterseiten oder bei einer neuen Domain ohne eingehende Links hilft sie, weil alle Adressen an einer Stelle stehen.

Meine Seite steht nach Wochen nicht in Google. Woran liegt das?

Meist an einem noindex aus der Bauphase, an einer Sperre in der robots.txt oder daran, dass Vorschau- und Live-Adresse dieselben Texte zeigen. Der Seitenindexierungsbericht nennt dir den Grund je Adresse.

Themen: Google Search Console, Sichtbarkeit, Indexierung, Sitemap, Website anmelden

Quellen

  1. Funktionsseite Analytics: cookielose Auswertung mit Trichter und Live-Ansicht
  2. Was zuerst zählt, wenn du bei Google gefunden werden willst

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